Exkursionsbericht Hartmannsweilerkopf
Ein Bericht von Mika Broßmer (K1)
Mittwoch, den 2. April, um 8:15 Uhr ging es los. Der Bus war voll besetzt, wie zu erwarten nach der „klassischen Exkursionsordnung“ mit möglichst viel Abstand zu den Lehrer*innen im vorderen Teil.
Die Fahrt verlief ruhig, bis wir die Schnellstraße verließen und sich der Busfahrer erst dazu entschloss eine 180° Drehung auf der Straße zu vollziehen und anschließend, entgegen zweier Straßenschilder, einer gesperrten Straße zu folgen. Glücklicherweise waren die Schilder genauso veraltet wie jegliche Absturzsicherungen entlang der Gebirgsstraße zum Hartmannsweilerkopf.
Angekommen, nach einer kurzen und von allen gut aufgenommenen Pause, wurden wir in unsere Basiskurse aufgeteilt, wobei beide Kurse einen geführten Rundgang über den an die Kuppe anschließenden Friedhof sowie die noch in Originalzustand belassene Grabenstruktur sowohl der Deutschen als auch der Franzosen erhalten haben.
Der Hartmannsweilerkopf als solcher zählt zu einem der wichtigsten französischen Schlachtfeldern während des ersten Weltkrieges und zeigt den sinnlosen Tod abertausender Soldaten zur Sicherung von ein paar Kilometern Land und dessen Luftraum.
Beeindruckend waren hier vor allem die noch klar sichtbaren Krater der Artillerie, welche in den Tälern hinter dem Kopf positioniert waren. Ebenso die Krypta, welche seit einiger Zeit nicht nur gefallene französische Truppen, sondern auch deutsche beinhaltet sowie die allgemein in sehr gutem Zustand erhaltenen Grabenanlagen. Hier haben wir den Hauptteil der Führung verbracht.
Vom Friedhof ging es bis hoch zur Spitze des Hartmannsweilerkopfs, auf welcher nun ein hell erleuchtetes Kreuz steht, Symbol für Frieden in ganz Europa und der Welt.
Nach etwa 90 Minuten kehrten wir zum Museum zurück, in welchem wir nach einer kurzen Pause einen Bogen ausfüllen mussten, der zum einen aus sehr einfachen Fragen und zum anderen aus unlösbaren Fragen und nichtauffindbaren Lösungen bestand.
Nachdem wir eine dreiviertel Stunde durch die Ausstellung irrten ging es auch schon wieder zurück, nur ohne bizarre Fahrmanöver seitens des Busfahrers.