Fahrt nach Taizé

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Unsere Zeit in Taizé

Ein Bericht von Meike Wintermeier und Melissa Forental

Vom 24. bis zum 27. Juli 2025 sind wir als Gruppe aus Neunt- und Zehntklässlern nach Taizé in Frankreich/ Burgund gefahren. Das ist ein Ort, an dem Jugendliche aus aller Welt in der Communauté zusammenkommen und ihren Glauben teilen. Obwohl sie aus verschiedenen Ländern und Kulturen kommen, verbindet sie eins: ihr Glaube.

Wir sind am Donnerstag gemeinsam mit einem Bus nach Taizé gefahren, wo wir am späten Nachmittag ankamen. Dort bauten wir unser Zeltlager auf, in dem wir für vier Tage gemeinsam lebten. Nachdem dies erledigt war, begann für uns mit Tee und Keksen der Alltag in Taizé.

Morgens, mittags und abends gab es einen Gottesdienst, der mit dem Essen davor oder danach verknüpft war. Das Besondere an diesen Gottesdiensten waren die Lieder, die in unterschiedlichen Sprachen gesungen wurden, welche durch die vielen Stimmen besonders harmonisch klangen.

Unsere Freizeit haben wir meist damit verbracht, etwas zu spielen oder neue Leute aus aller Welt kennenzulernen – wie zum Beispiel aus Polen, Bulgarien, den Niederlanden, England, Frankreich und anderen Teilen Deutschlands.

Außerdem hatten wir neben den Gottesdiensten ein kleines Programm. Zum Beispiel hatten wir jeden Morgen ein Treffen, bei dem wir uns mit anderen deutschen Jugendlichen über eine Bibelstelle austauschten. Wenn man wollte, konnte man am Nachmittag an Workshops teilnehmen, wie beispielsweise dem Üben der Taizé-Gesänge oder einer Open Stage.

Am Samstagnachmittag hatten wir die Möglichkeit, mit einem der Brüder zu reden und ihm Fragen zu stellen. Beeindruckend an Bruder Francis war, wie authentisch und offen er über sein Leben in Taizé gesprochen hat und dass er es nie bereut hat, der Gemeinschaft beizutreten. Er ermutigte uns, auch nach Taizé unseren Glauben weiterzuleben und immer einen positiven Blick auf das Leben zu behalten.

An den Abenden konnten wir uns mit den anderen Jugendlichen auf dem Platz vor dem Oyak treffen. Dort gab es immer Musik, zu der wir mit anderen getanzt haben. Wer wollte, konnte sich Essen und Getränke kaufen. Auch der Regen konnte die Stimmung nicht trüben, da man mit anderen etwas in den Zelten oder unter den Überdachungen spielen oder reden konnte.