Der Krieg in der Ukraine befindet sich inzwischen im fünften Jahr, und nach wie vor fehlt es vielen Menschen am Nötigsten. Auch dieses Jahr hat daher der Curry Club wieder dazu aufgerufen, Päckchen zu packen, die als Teil eines Transports des Freiburger Vereins „Ukrainehilfe direkt“ in vom Krieg betroffene Gebiete geschickt werden.
Mit tatkräftiger Unterstützung der Leistungsfächer Deutsch der K1 wurden die gesammelten Päckchen nun verladen und werden sich im Juli auf den Weg machen. Ziel des Transports ist die Westukraine, konkret das Waisenhaus bei Mukatschewo und das Inlandsflüchtlingsheim in Brezynka, die schon seit Längerem von unserem Gymnasium mit unterstützt werden.
Im Anschluss an die Verladung der Päckchen nahmen sich Dietmar Klausmann, einer der Koordinatoren der Ukrainehilfe, und weitere ehrenamtlich tätige Helfer des Vereins noch Zeit, Fragen der Schüler:innen zu beantworten. Dabei berichteten sie von Ärzten, die ihre Patienten während der Nacht mit Licht aus der Handytaschenlampe untersuchen, da es häufig keinen Strom gibt. Auch wenn die Front nicht in unmittelbarer Nähe ist, ist der Krieg ständig präsent, zum Beispiel, wenn die Warnapp auf dem Handy einen Drohnenangriff ankündigt.
Die Kinder, die im Waisenhaus bei Mukatschewo leben, haben oft traumatische Erlebnisse zu verarbeiten – es steht ihnen aber keine Hilfe durch Psychologen zur Verfügung. Die Hilfslieferungen helfen, wenigstens die Grundbedürfnisse der Kinder erfüllen zu können. Auch das Heim für Binnenflüchtlinge ist auf die Unterstützung durch den Freiburger Verein angewiesen. Da besonders die Energieinfrastruktur Ziel russischer Angriffe war und ist, bemüht sich der Verein darüber hinaus auch um die Beschaffung und den Transport von leistungsfähigen Generatoren, um die Energieversorgung von z. B. Krankenhäusern sicherzustellen.
Der Curry Club bedankt sich herzlich bei allen, die unseren Beitrag für den Transport möglich gemacht haben.